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Demokratie und Transzendenz

die Begründung politischer Ordnungen
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Verfasser*innenangabe: Hans Vorländer (Hrsg.)
Jahr: 2013
Verlag: Bielefeld, transcript
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Demokratische Verfassungsordnungen sind fragil und voraussetzungsreich. Worauf beruht ihre Gründung und ihr Bestand? Welche Ressourcen werden für ihre Konstituierung und Stabilisierung in Anspruch genommen? - Der Band gibt eine neue Antwort auf diese alten Fragen: Obwohl demokratische Ordnungen in ihrer eigenen Wahrnehmung auf Autonomie und Selbstgesetzgebung beruhen, greifen sie zu ihrer Rechtfertigung auf Geltungsressourcen zurück, über die sie nicht oder nur bedingt verfügen. Sie leben demnach von Transzendenz, wie an ausgewählten Diskursen und Praktiken der Ordnungsbegründung vom 15. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart gezeigt wird. (Verlagsangabe). - Inhaltsverzeichnis: Hans Vorländer: Vorwort (9); Hans Vorländer: Demokratie und Transzendenz. Politische Ordnungen zwischen Autonomiebehauptung und Unverfügbarkeitspraktiken (11-37); Jürgen Gebhardt: Das religiös-kulturelle Dispositiv der modernen Politik (41-79); Pier Paolo Portinaro: Macht und Autorität. Das Problem der (Un)Verfügbarkeit (81-104); Enno Rudolph: Abschied von der normativen Transzendenz. Rortys Moderne (105-119); Georg Kohler: Basiskonsens und Willensnation. Die Kontingenz des Unverfügbaren und das Modell der Schweiz (121-141); Hans Vorländer: Brauchen Demokratien eine Zivilreligion? Über die prekären Grundlagen republikanischer Ordnung Überlegungen im Anschluss an Jean-Jacques Rousseau (143-162); Daniel Schulz: Zwischen Selbstermächtigung und Endlichkeitsbewusstsein. Das Politische und seine Grenzen im florentinischen Republikanismus (165-197); Ronald G. Asch: Zwischen sakraler Legitimation und politischer Säkularisierung. Die Monarchie in England und Frankreich im späten 17. Jahrhundert im Vergleich (199-215); Alessandro Pinzani: Politische Tugenden bei Hobbes (217-245); Julia Schulze Wessel: Zur Kritik liberaler Ordnungsentwürfe. Bernard de Mandeville, Adam Smith, Karl Marx und Alexis de Tocqueville (247-275); Daniel Schulz: Naturerzählungen und republikanische Geltungsbedingungen bei Rousseau (277-296); Herfried Münkler: Die Tugend, der Markt, das Fest und der Krieg. Über die problematische Wiederkehr vormoderner Gemeinsinnserwartungen in der Postmoderne (297-331); Daniel Schulz: Das Sakrale im Zeitalter seiner politischen Reproduktion. Die Französische Revolution zwischen Verfassungsfest und Missionierungskrieg (335-359); Jan Röder: Verfassung, Vertrag und Monarchie. Der Prozess der Verfassunggebung in Württemberg (1815-1819) (361-389); Jan Röder: Der Volksstaat als Selbstverständlichkeit. Friedrich Naumann und die Begründung der Weimarer Republik (391-414); Steven Schäller: Rechtsgeltung. Dekonstruktion und Konstruktion in den Umbrüchen nach 1933 und 1945 (415-447); Angelo Maiolino: Die Willensnation Schweiz im Spannungsfeld konkurrierender Transzendenzbezüge (449-471); Maik Herold: Ordnungsbegründung als politisch-kultureller Deutungskampf. Der Verfassungsdiskurs im demokratischen Polen nach 1989 (473-507); Oliviero Angeli: Von der Gründung zur Begründung? Über die Rolle der Imagination im globalen Konstitutionalismus (509-525).

Details

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Verfasser*innenangabe: Hans Vorländer (Hrsg.)
Jahr: 2013
Verlag: Bielefeld, transcript
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Systematik: Suche nach dieser Systematik GP.PV
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ISBN: 978-3-8376-2278-2
2. ISBN: 3-8376-2278-9
Beschreibung: 1. Aufl., 550 S.
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Vorländer, Hans
Mediengruppe: Buch