(I-25/04-C3) (G ZWs / FP)
Vorurteile und Diskriminierung sind bereits in der Kita allgegenwärtig und die Identitäten und Lebensbedingungen von Kindern vielfältig. Um diese zu berücksichtigen und diskriminierende Mechanismen abzubauen, bedarf es einer Kita-Praxis, die Ungleichverhältnisse wahrnimmt und diesen aktiv entgegentritt. Für Kitas wird das Thema Inklusion damit Anspruch und Verpflichtung zugleich.
Inhalt
Einleitung
1. Grundlagen vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung 9
1.1 Die Implementierung des Anti Bias-Ansatzes in Deutschland 10
1.2 Junge Kinder - keine Vorurteile? 11
1.3 Bildungsgerechtigkeit - was bedeutet das? 20
1.4 Das Inklusionsverständnis im Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung
und Erziehung 23
1.5 Rechtliche Grundlagen von Inklusion und die Inhalte der Bildungspläne 28
2. Schritte auf dem Weg zu einer vorurteilsbewussten Kita-Praxis 32
2.1 Eine gemeinsame Entscheidung treffen 33
2.2 Die Ziele der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung 36
2.2.1 Ziele für pädagogische Fachkräfte 37
2.2.2 Ziele für die Arbeit mit Kindern 39
2.2.3 Ziele für Kita-Leitungen 43
2.3 Die Handlungsfelder vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung 47
2.3.1 Die vorurteilsbewusste Gestaltung der Lernumgebung 47
2.3.2 Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten 48
2.3.3 Die Zusammenarbeit mit Bezugspersonen vorurteilsbewusst gestalten 48
2.3.4 Die Zusammenarbeit im Team vorurteilsbewusst gestalten 49
3. Inklusive Kita-Praxis gestalten 50
3.1 Die vorurteilsbewusste Gestaltung der Lernumgebung 51
3.1.1 Ich und meine Familie gehören dazu (Ziel 1) 51
3.1.2 Ich - wir - die Welt: Vielfalt in den Blick nehmen (Ziel 2) 65
3.1.3 Ungerechtigkeiten wahrnehmen (Ziel 3) 68
3.1.4 Wir können etwas verändern (Ziel 4) 71
3.2 Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten 74
3.2.1 Das bin ich! (Ziel 1) 77
3.2.2 Wer bist Du? (Ziel 2) 83
3.2.3 Das ist ungerecht! (Ziel 3) 88
3.2.4 Ich kann mir helfen - wir können uns helfen! (Ziel 4) 89
3.3 Die Zusammenarbeit mit Bezugspersonen vorurteilsbewusst gestalten 94
3.3.1 Die Kita für Familien öffnen (Ziel 1) 94
3.3.2 Einen Ort für Vielfalt schaffen (Ziel 2) 102
3.3.3 Den gemeinsamen Dialog sichern (Ziel 3) 105
3.3.4 Wir positionieren uns (Ziel 4) 109
3.4 Die Zusammenarbeit im Team vorurteilsbewusst gestalten 114
3.4.1 Veränderungen beginnen mit uns (Ziel 1) 114
3.4.2 Das Vielfaltsverständnis erweitern (Ziel 2) 121
3.4.3 Gemeinsam kritisch werden (Ziel 3) 124
3.4.4 Sich für Inklusion stark machen (Ziel 4) 128
4. Herausforderungen und Chancen auf dem Weg
zu einer diskriminierungskritischen Praxis 135
4.1 Lernen und Handeln in einem schwierigen Feld 136
4.2 Umgang mit Abwehrmechanismen 141
4.3 Was es zu vermeiden gilt 146
4.3.1 Pseudovielfalt (Tokenism) 146
4.3.2 Unterschiede leugnen (Differenzleugnung) 147
4.3.3 Unterschiede überbetonen (Differenzfixierung) 148
4.3.4 Touristische Praxis 149
5. Verbündet handeln 152
Literaturverzeichnnis 164
Ressourcen zum Weiterlernen 174